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Kirgisien Drucken E-Mail

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Banknote Kirgisien
Kygyzstan

...wo der Himmel die Erde berührt.

Die ehemalige Sowjetrepublik wird wegen ihrer imposanten Bergwelt auch "die Schweiz Zentralasiens" genannt.

 

Das Gebiet des heutigen Kirgisistan (Fläche 199.900 km² Einwohnerzahl 5.081.429 Stand Juli 2004)) wurde im 8. Jahrhundertvon turkstämmigen Kirgisen bevölkert. Den nächsten Eckpunkt der Geschichte markiert das Jahr 1291, als das Land von Dschingis Khan erobert wurde. Das Gebiet blieb mongolisch, bis es im 18. Jahrhundert von den Chinesen unterworfen wurde. Ein gutes Jahrhundert später, 1875, übernahmen die Russen das Land und gliederten es ins Zarenreich ein. Nach 1918 wurde es schrittweise in die Sowjetunion eingegliedert und errang erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 seine Unabhängigkeit. Das Parlament wählte Askar Akajew zum neuen Staatspräsidenten ( neu Kurmanbek Bakijew )und gab sich 1993 eine Verfassung. Es grenzt im Norden an Kasachstan, im Südosten an China, im Süden an Tadschikistan und im Westen an Usbekistan. Die Hauptstadt ist Bischkek.

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wunderschöne Bergstrasse
Im allgemeinen Sprachgebrauch und in den Medien herrscht eine gewisse Unklarheit über den genauen Landesnamen. Die Bezeichnungen Kirgisien und Kirgistan oder Kirgisistan enthalten jeweils unterschiedliche politische Untertöne. Der Name Kirgisien stellt eine Eindeutschung des russischen Namens Киргизия dar, der während der Zarenzeit und der Sowjetzeit galt. Nach dem Zerfall der Sowjetunion versuchten die Kirgisen, ihre nationale Identität durch die Rückbesinnung auf ihre turksprachige Kultur zu stärken und wählten als Landesnamen Кыргызстан/Kyrgysstan. Dieser Name mit der ursprünglich persischen Endung für Region oder Land "-stan" unterstreicht die kulturelle Beziehung zu anderen turksprachigen Ländern wie z.B Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan. Kirgisistan liegt im Hochgebirge Tienschan; die höchsten Erhebungen erreichen 7.439 m und 7.134 m. Die Bevölkerung konzentriert sich vor allem im Tschutal im Norden und dem Ferganatal im Süden sowie in geringerem Maße in Bergtälern wie dem um den großen Issy-kul See.

 

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Nomadenfamilie im Hochland
Issyk-Kul ist der größte See Kirgisistans und der zweitgrößte Bergsee der Welt. Der Name "Issyk-Kul" ist die russische Version, auf kirgisisch heißt der See "Yssyk-Köl". Der See ist 178 km lang, 60 km breit und die größte Tiefe ist 668 m. Er liegt 1.608 m über dem Meeresspiegel. Er befindet sich im asiatischen Tienschangebirge. Der Name Issyk-Kul bedeutet heißer See. Er gefriert trotz einer Lufttemperatur von bis zu -40 °C im Winter nie. Dies liegt an der großen Tiefe, warmen Quellen am Seegrund und der Salinität des Salzsees (eher geringer Salzgehalt). Der See besitzt mehrere Zuflüsse, aber keinen einzigen Abfluss. Über längere Zeiträume schwankt der Wasserspiegel durch lokale Klimaveränderungen stark, deshalb nennt man den See auch das Herz des Tienschan.

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Passstrasse 3000 Meter über Meer
Das fischreiche Gewässer ist sowohl Naturschutzgebiet als auch Erholungsgebiet. Am Ufer des Sees befinden sich die Städte Scholpon-Ata und Karakol. Der See ist auch Schauplatz der Romane Tschingis Aitmatows. Am Ufer bei Scholpon-Ata wurden prähistorische Felszeichnungen entdeckt, ausserdem hat man Reste einer alten versunkenen Stadt im Issyk-Kul gefunden. Den südlichen Abschluss des Landes bildet die Gebirgskette des Alai. Bis in eine Höhe von 1.500 m besteht das Land aus Steppe, die allerdings durch weitläufige Bewässerungssysteme urbar gemacht worden ist. Ab 1.500 m herrschen alpine Wiesen und Weiden vor, die bis an die Schneefelder und Gletscher heranreichen. In den Wäldern leben Reh, Bär, Marder, Wildschwein und Luchs. In den Hochlagen gibt es die höchst seltenen Schneeleoparden und Marco-Polo-Schafe. Murmeltiere sind in den Hochwiesen weit verbreitet, und seit dem Zusammenbruch der sowjetischen Massenweidetierhaltung dringen Wölfe wieder in wachsender Zahl in die Gegend ein.

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Landkarte Kirgisien
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 04 Juli 2006 )
 
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